Hochzeit (`sreise)

“Ja, mit Gottes Hilfe”

Diese vier kurzen Worte habe ich vergangen Samstag sagen dürfen und sie gehören wohl zu einer der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens. Meine strahlende Braut sah einfach umwerfend aus und der Tag war wunderschön.
Gerne würde ich jetzt ausführlich davon berichten aber dafür habe ich jetzt keine Zeit.
DENN wir sind jetzt in Thailand.

Nach anstrengenden Aufräumarbeiten und einem langen und strapaziösen Flug, sind wir nun in Bangkok und entspannen uns wie verrückt :-)
Ohne Stress genießen wir unsere freie Zeit!

Am Flughafen angekommen hat uns erstmal der freundlichen “Woody” abgeholt. Er sprach gebrochenes deutsch und war super lustig und hat uns total nett empfangen. Unser Hotel ist für uns einfach traumhaft. Wir haben unsere Ruhe, können entspannen. Es gibt einen pool auf dem Dach und heute gabs die erste Tour durch die Stadt.
Morgen Abend geht es dann schon mit dem Nachtzug in Richtung Koh Samui. Jupii Strand ich komme!

Das Wetter ist gar nicht so schwül wie wir dachten und wir halten es ganz gut aus.

Mal sehen, wie viel ich dieses mal berichten werde. Sicher nicht so viel wie von Nepal. Schließlich werden wir auch nicht so viele besonderheiten erleben. Abgesehen von langen entspannten Tagen am Strand :-)

Life goes on fast

Zu erst möchte ich mich gerne bei meinen Lesern entschuldigen, dass ich es am Ende meiner Tour nicht mehr geschafft habe euch von den vielen Spannenden Dinge zu berichten, die noch in unserem Team geschehen sind.

Jetzt sitze ich in Wiedenest und bin schon über 1 Monate wieder hier.
Der Bibelschulalltag hat mich wieder und lässt mir kaum Zeit zur Ruhe zu kommen und zurrück zu blicken.

Subjektive Wahrnehmung

Auf meiner Heimreise machte ich noch einen Zwischenstopp für 24h in Delhi und als ich dort aus dem Flughafen ausstieg merkte ich erst, wie sehr sich mein Blick auf diese Welt dort verändert hatte. Als ich 2 Monate vorher den selben Flughafen in Delhi verlies, war ich geschockt über eine Stadt, die Kaputt und dreckig aussah. Alles stank und ich schlug die Hände über dem Kopf zusammen, wegen des verrückten Verkehrs.
Jetzt aber kam ich aus ganz anderen Verhältnissen. Ich verließ den Flughafen und war erstaunt über die guten und sauberen Straßen. Ich roch nichts, woran sich meine Nase gestoßen hätte. Ich ging gerne und ohne scheu durch Enge und vollgestopfte Gassen eines Marktes. Und ich war erstaunt darüber, dass es hier sogar Straßen gab, auf denen Autos sich an die Fahrbahnmarkierungen hielten.

Zurrück in Deutschland war ich erstmal 4 Tage bei meiner Familie bei Nürnberg
Vor lauter Freunde besuchen, von Eindrücken berichten usw. kam ich kaum noch dazu über das erlebte nachzudenken. Von Nürnberg gings nach Bielefeld, dann nach Wiedenest zum Arbeitsdienst. Webseitengestaltung für das Forum Wiedenest.
Dann endlich nach 10 Wochen das wiedersehen mit Nathanja. Sie hat mich am Flughafen kaum wiedererkannt.
Ich bin sehr froh wieder hier zu sein. Ich genieße das Deutsche essen und all die vielen Annehmlichkeiten aber ich merke, dass mein Leben hier sehr schnell ist. So viele interessen, so viele Aufgaben, so viele Freunde mit denen ich sprechen möchte. Ständig ein PC und Internet, dass mich von Zeiten der Ruhe und dem Gebet ablenken möchte.

Ab und zu frage ich mich, was ich jetzt eigentlich gelernt habe diesen Sommer oder ob ich einfach nur einen langen und spannenden Urlaub hatte. Natürlich könnte ich jetzt viele kleinigkeiten auflisten die ich gelernt habe. Und natürlich merke ich, dass ich noch eine weitere Sicht auf diese Welt gewonnen habe. Und ich merke auch an einigen Stellen, dass sich mein Charakter weiter geformt hat.

Aber ich kann nur schwer in klaren Sätzen sagen, was ich konkret gelernt habe.
Ich weiß nur, dass ich sehr vieles erlebt habe. Ich habe Begenungen mit Menschen erlebt, die diese Welt einfach ganz anders betrachten als ich. Ich habe Menschen erlebt, die Gott nahe sind und er in ihrem Land und ihrem Leben wirkt. Ich habe erlebt, wie Gott mich froh gemacht hat egal wo ich war, weil er mich so sehr beschenkt.

Das ist warscheinlich die Erfahrung, die mich diesen Sommer am stärksten Geprägt hat. Immer tiefer zu erkennen, dass Gott mir ein Leben schenkt, dass ich mit Genuß und Freude aus seiner Hand nehmen darf.

Venedig

Kurz bevor das spannede letzte Jahr an der Bibelschule begann, waren Nathanja und ich dann noch für ein paar Tage in Venedig. Endlich auch gemeinsam auf Reise haben wir die letzten Sommertage 2009 noch in dieser wunderschönen Stadt genossen. Und in einer Gondel in einem kleinen Kanal mitten in Venedig ist es dann passiert. Sie hat “JA” gesagt und wir sind verlobt :-)

Und jetzt gehts wieder los

Der Alltag an der Bibelschule hat uns wieder und ehe ich mich versehe, füllt sich meine To-Do Liste und ich bin wieder herausgefordert meinen Alltag hier mit Studium, Beziehung, Fotografie & Hobbies zu meistern. Und dabei möchte ich nicht vergessen wie wichtig es ist meine Kraft aus Gott zu schöpfen und ganz nah an ihm zu bleiben. Ruhe vor Gott zu haben. den Laptop zuzuklappen und die Bibel aufzuschlagen.

Wo ich geblieben bin

Jetzt ist es schon eine Weile her, seit dem ich mich das letzte mal gemeldet habe und ich möchte euch gern ein kurzes Update geben, auch wenn ich leider nicht die Zeit habe ausführlich zu berichten.

Nach unserer Zeit bei Pastor Kepi hatten wir ein paar sehr erholsame Tage dort am Rande eines Nationalparks. Mit Elefantenreiten durch den Djungel, gutem Essen usw.

Danach ging es nach Kathmandu, wo wir mal wieder per Hospitallityclub übernachtet haben.
Die Stadt ist wirklich groß und laut und dreckig, wie wir das schon aus Indien kennen.
Ich hab dort viele Tempel und buddistische Kloster usw. gesehen und es war eine seltsame Zeit. Auf der einen Seite sehr faszinierend auf der anderen Seite bedrueckend und absolut unverstaendlich, was oder wen die Menschen damit versuchen anzubeten. Gerade mit welcher Inbrunst sie das machen und wie wenig gluecklich bzw. freudig sie dabei zu sein scheinen.

Ganz anders erlebe ich die letzten Tage. Wir sind wieder raus aus der großen Stadt
und sind mit einem Team von 13 Amerikanern, Palan und ein paar nepalischen Mitarbeitern in Dumray einer kleinen Stadt unterwegs.
Wir sehen wieder wie viele Menschen hier freudig das Evangelium aufnehmen und ich genieße zu sehen, wie wir ‘Westler’ mit so wenig Aufwand so viel erreichen können. Und der Einsatz ist nicht nur für die Menschen und die Gemeinden hier ein Segen, sondern auch für uns und das Team aus den Staaten.

Am Montag um 19 Uhr deutscher Zeit werde ich schon wieder in Deutschland landen.
Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie es ist wieder zu hause zu sein. Irgendwie habe ich mich während dem Trip oft schon darauf gefreut aber irgendwie stelle ich es mir gerade auch sehr schwer vor. Ich habe wirklich Freundschaften geschlossen gerade z.B. zu Menschen aus Palans Team und ich mag dieses Land und genieße diese Kultur immer mehr.
Ich werde wahrscheinlich einen schrecklichen Re-Kulturschock haben in unserer absolut übertrieben genauen, sauberen und sicheren Welt.
Ich bin außerordentlich dankbar für diese wundervolle und überwältigend gute Zeit hier in Nepal und die Woche die ich jetzt hier erlebe ist einfach ein perfekter und sicherlich unvergesslicher Abschluss für diese Zeit in Nepal. (evtl. übertrieben positive Ausdrucksweise  liegt an dem amerikanischen Einfluss)

Zu Gast bei Pastor Kepis Familie

“Wollt ihr morgen hier predigen?”
Nach einer 2 stündigen Fahrt, sind wir in Nipani einem kleinen Ort im Süden Nepals angekommen. Wir sind zu Gast bei der Familie des Pastors Kepi Depkota. Palan kennt die Familie gut und hat uns vorgeschlagen sie und die Gemeinden hier in Süd Nepal kennen zu lernen.  Kurz nach der Ankunft sitzen wir zusammen im Schatten und Palan fragt uns ob wir nicht morgen im Gottesdienst predigen wollen. Na gut, wir sind ja hier um etwas zu lernen also lassen wir uns auf die Herausforderung ein :-)

Die Familie des Pastors nimmt uns sehr freundlich auf und obwohl niemand wirklich Englisch spricht freunden wir uns alle sehr schnell an. Der Pastor und seine Frau scheinen für ihre 40 Jahre sehr jung geblieben und sie schafft es nicht nur durch ihr lautes Lachen und ihre freundliche Art, dass wir uns sehr willkommen fühlen.

Am nächsten Morgen, hat der Gottesdienst kaum begonnen, als die Gemeinde erfährt, das eines ihrer Mitglieder gerade gestorben ist. Der Gottesdienst soll wohl kürzer werden aber es geht trotzdem weiter. Fühl mich völlig ahnungslos. (Und da soll ich predigen???)  Nach einem Lobpreisteil und einem Bewegungslied der Teenie-Gruppe sind wir an der Reihe.
Jeder von uns hat 20 Minuten. Als ich dann auf die Bühne komme flüstert mir unser Übersetzer, der das gerade zum ersten mal macht, zu dass er sehr aufgeregt ist. Ich versuche ihn zu beruhigen in dem ich ihm sage, dass es mir genauso geht. Weis aber nicht ob ihm das viel geholfen hat ;-)
Auf einmal bekommt eine der Frauen in der 2. Reihe einen epileptischen Anfall. Die anderen Frauen kümmern sich um sie und man winkt mir zu ich solle weitermachen. Etwas verunsichert fahre ich fort.
Ich will, gerade sagen, dass ich schon sehr lange Christ bin und ja sogar Bibelschüler und ich jetzt stolz sein könnte und meinen könnte ich bräuchte mich nicht mehr zu verändern – da rufen auf einmal alle Amen und klatschen – doch eigentlich wollte ich genau darauf hinaus, dass ich mich trotzdem verändern muss. Ich frage mich, was unser Übersetzer eigentlich wirklich sagt und versuche irgendwie das Missverständnis diplomatisch aus der Welt zu schaffen indem ich davon berichte wie Jesus mir auch heute noch Dinge in meinem Leben zeigt, die er an mir verändern möchte und das auch tut. Nach dem Gottesdienst lächeln uns alle zu und verabschieden sich respektvoll von uns. Pastor Kepi, der nicht dabei war, sagt uns später, dass die Gemeinde unsere Predigten für sehr gut und wichtig empfunden hat.

Ich würde gern mehr über eure Religion erfahren
Kurz nach dem Godi sind alle ausgeflogen und auf dem Weg zu der Familie der Verstorbenen. Also spazieren wir ein wenig herum zum nächsten Dorf. Die Menschen sehen hier sonst keine Touris und so ist es gleich etwas ganz anderes ihnen hier zu begegnen.  Ein ca 50jähriger Nepali lädt uns ein mit ihm Tee zu trinken. Er würde gern mehr über unseren Glauben erfahren. Das lassen wir uns nicht 2 mal sagen. Auf so was könnte man bei uns ewig warten :-) Bei scharf gewürztem Tee versuchen wir ihm das Evangelium zu erklären, müssen aber leider aufgeben, da die Kommunikation auf Englisch nicht ganz funktioniert. Aber er bittet uns ihm doch etwas zum lesen mitzubringen. Dass machen wir natürlich glatt und kommen am nächsten Tag nicht nur mit einem Neuen Testament auf Nepali, sondern auch mit Pastor Kepi im Schlepptau zurück.

Vom Brahmanen zum Pastor
Kepi ist als Sohn eines hinduistischen Priesters also als Brahmane aufgewachsen. Er hat seine Jugend sehr viel mit Meditation verbracht und war auf dem besten Weg in die Fussstapfen seines Vater zu treten. Mit ca. 20 Jahren ist er krank geworden und hatte große Probleme mit dem Magen.  Viele Opfer und Gebete in den verschiedensten Tempeln haben nichts geholfen und er hat mehr und mehr aufgegeben an die Götter zu glauben. Die Misere ging weiter, bis er sich eines Tages sogar umbringen wollte. Auf dem Weg zu einer Brücke, von der er sich stürzen wollte, begegnet ihm ein Freund, der Christ ist. Dieser lädt ihn ein in seine Gemeinde.   Dort betet man für ihn und Kepi wird geheilt. Die Verse Mt 11,28-29 (Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.) berühren ihn sehr und er übergibt sein Leben Jesus.

Als sein Vater, das erfahren hat, hat er ihn vor die Wahl gestellt: Entweder Jesus oder deine Familie. So musste Kepi seine Familie verlassen und ist mit ca 10 cent von zu hause weggegangen. In den ersten Nächten auf der Straße hat Gott ihm gesagt, dass er ihn beschützen wird und dass er sich keine Sorgen machen braucht. Kurz nachdem er einen Job gefunden hat, hat Gott ihm gesagt, dass er seinen Job wieder aufgeben soll und es möglich gemacht, dass Kepi für ein Jahr nach Indien auf eine Bibelschule gehen konnte. Seit der Zeit wurde er von Gott versorgt und war Pastor in verschiedenen Gemeinden. Die Gemeinde in der er jetzt ist, hat er vor 13 Jahren mit wenigen Leuten gemeinsam angefangen. Heute hat die Gemeinde ca 150 Mitglieder und 5 Tochtergemeinden.

Gemeinsam mit Kepi und einem Ältesten der Gemeinde haben wir eine kleine Tour zu den Tochtergemeinden gemacht.
Faszinierend, da die Gemeinden meistens riesig schnell wachsen und kaum einen Raum haben um sich zu treffen. Wie Olli so schön geschrieben hat: Die müssen echt süchtig sein nach Jesus. (Mehr dazu bei den Fotos)

Ich bin echt dankbar für die Zeit mit der Familie und obwohl wir uns kaum verständigen konnten sind wir dicke Freunde geworden. Es war wirklich beeindruckend, wie herzlich und voller Freude die Familie hier miteinander gelebt hat. Äußerst attraktiv. Der Pastor & seine Frau waren wie ein verliebtes Paar und die Tochter schien eine gute Freundin von ihrem Vater zu sein. Und die Gemeinden dort wachsen wie verrückt obwohl der Pastor und Gründer dieser ganzen Gemeinden nicht 10% von einem englischen Bibel-Kommentar verstanden hätte.

Abenteuer Himalaya

Kennt ihr schon die neuste Touristenverarsche in Nepal?
Treppensteigen für Ausländer! Manche nennen es auch Trekking
Naja und weil es die Nepalis geschafft haben jedem Fremden hier einzureden, man müsste diese Plackerei auch mal auf sich genommen haben, haben wir das eben auch gemacht.

Nein, mal im Ernst:
Ich bin gestern von einer wundervollen Tour durch die Berge zurück gekommen. Wir waren 5 Tage unterwegs um von Nayapul(ca. 1000m über NN) in der Nähe von Pokhara bis zum Anapurna Base Camp (4100m üNN) hinaufzuwandern und 3 Tage um wieder zurück zu kommen. Wir liefen 40km (einfach) durch die wunderschöne Berglandschaft und es ist schwer zu beschreiben, was wir alles gesehen, gefühlt und erlebt haben.

Ich merke gerade, wie mein Kopf voll ist von Eindrücken aber trotzdem leer, wenn ich aufschreiben soll, was wir erlebt haben. Vielleicht helfen euch die Bilder ein wenig um mitzuerleben was wir gesehen haben.

Atemberaubender Sonnenaufgang

Die Tour war sehr anstrengend, aber die Erfahrung den Sonnenaufgang dort oben am A.B.C. zu erleben war aller Mühe wert. Es war eine Erfahrung, die mich tief berührt hat. Verrückt – man sieht einfach nur ein paar Steine, ein paar Sterne und dann einen Sonnenaufgang, wie er eben jeden Morgen passiert, aber es ist doch etwas ganz Besonderes.
Ohne jetzt superfromm sein zu wollen muss ich sagen, dass dieses Erlebnis für mich einfach ein riesiges Geschenk Gottes gewesen ist. All diese Herrlichkeit ist für mich wie eine Vorschau auf sein Wesen. So als wollte er sagen: “Da sieh mal all diese Pracht. Kommt übrigens alles von mir ;-)

Habe gestern einen schönen Vers dazu gelesen: Röm 2,20 “Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht”

Freude und Dankbarkeit

Man könnte ja meinen, nach so vielen Tagen des Abmühens, dem schrecklichen Muskelkater jeden Morgen, den nach Schweiß stinkenden Klamotten, dem aufgeschlagenen Knie am vorletzten Tag usw. könnte man sagen, dass ich total frustiert bin und froh sein kann das endlich wieder hinter mir zu haben. Und ja, ich freu mich über eine saubere Dusche und trockne Klamotten aber trotzdem hat die Zeit mir mal wieder gelehrt, das Leben zu genießen und als Geschenk zu sehen. Man könnte in so vielen Situationen auf das Schlechte sehen oder eben einfach das viele Gute, dass wir von Gott jeden Tag geschenkt bekommen. Ich kann euch nicht erklären wieso, aber ich merke, dass ich anfange das im letzten Jahr mehr und mehr zu lernen, dieses Geschenk Leben dankbar anzunehmen. Egal ob ich weine oder lache. Und diese Zeit in Nepal hilft mir dabei sehr.

Es ist faszinierend Kinder zu erleben, die nur 1 mal Klamotten zum Wechseln haben und die noch nie ein Spielzeug besessen haben ausser den Steinen, dem Wasser und den Bergen, die dafür aber jeden Tag fröhlich sind und voller Leben durch die Gegend springen.
Oder bei unserer Tour: Die vielen Zeiten des Regens waren nervenaufreibend aber die Momente in denen wir die Natur im Sonnenlicht genießen durften ein unvergleichlich hoher Gewinn. Die tausenden Treppenstufen waren extrem anstrengend und ich fiel oft völlig erschöpft in mein Bett.  Das Gefühl das Ziel erreicht zu haben war dafür aber wieder eine geniale Genugtuung.

Ich bin so dankbar über Gottes Liebe in meinem Leben und den unvergleichlichen Reichtum, den er mir gibt.

Bitte schreibt mal, was ihr denkt / fühlt, wenn ihr das lest bzw. die Bilder seht!

What i do & what i see


Ein Tag im Kinderheim der Asaph Foundation

Kinderheim ist ein großer Name, wenn man bedenkt,  dass der Besitzer, der das Heim vor ein paar Jahren  zusammen mit einem deutschen Missionar aufgebaut hat,  einfach 16 Kinder in ein kleines nepalesisches Haus in einem Hinterhof Pokharas aufgenommen hat und irgendwie versucht die Kinder zu versorgen.

Bei unserer Ankunft müssen wir erstmal wieder Dal Bat essen (Reis + Kartoffeln + Dal (undefinierbare Soße)). Ich dachte das könnte ich 2 Monate lang essen aber so langsam bekomm ich meine Zweifel (bzw. Würgreize) Wir werden empfangen wie Staatsgäste,  so als offizielle Abgesandte der Wiedenester Bibelschule. Nur für uns gibts extra Coca Cola (hätte es lieber den Kindern gegeben)

Danach gehts erstmal in den kleinen Garten, die 16 Kids können sich ziemlich gut alleine beschäftigen und laden uns gleich ein als ihr Schiedsrichter für ihre Variante v0n Basketball zu fungieren. D.h. Ich durfte die Striche für die Punkte machen und Olli die Zeit stoppen. Nachdem wir dann selbst auch noch eine Runde mitgespielt haben waren wir erstmal alle platt und die Kids haben uns gebeten doch nach drinnen zu gehen in den Schatten um Geschichten aus der Bibel zu hören. Wow Da war ich platt. In Deutschland funktioniert das immer andersrum. Da versuchen wir Mitarbeiter die Kids mit allen Mitteln dazu zu bewegen auch mal zuzuhören wenn wir Programm machen wollen.

Shiva(13j.) der Älteste dort bereitet schon mal den Aufenthaltsraum vor, so dass man dort Gottesdienst feiern kann. Nachdem wir begeistert Hallelu Hallelu in Nepali, Deutsch & Englisch gesungen haben, schiebe ich erstmal den Tisch beseite, der mir als Kanzel hätte dienen sollen um mich zu den Kids zu setzen.  Dann lauschen sie gespannnt wie Olli und ich Geschichten aus der Bibel erzählen und Shiva, der den “Gottesdienst” leitet übersetzt für uns und leitet danach sogar die Gebetsgemeinschaft. Wahnsinn was diese Kinder für eine Initiative entwickeln, wenn sie nur entsprechend dazu herausgefordert sind.

Die Kinder haben dort so wenig Platz, dass sie jeweils zu zweit in ihren Betten liegen müssen und sich alle zusammen 2 Toiletten mit der Familie des Leiters teilen. Wie bei jedem Kind in dem Alter kommen sie wahrscheinlich auch nicht von selbst auf die Idee sich regelmäßig zu waschen und leider scheint es auch keinen zu geben, der versucht sie dazu zu bringen.

Ich bin begeistert von den Kids und auf der einen Seite auch sehr angetan von dem Engagement des Leiters, denke mir aber auf der andern Seite, dass man den Kindern mit ein bisschen mehr System, Ordnung und Organisation doch noch sehr viel mehr helfen könnte. Ich wünschte ich würde einen Deutschen finden, der sein FsJ dort verbringen möchte.

Wanderung zur “World Peace Pagoda”
Nach einer kleinen Ruderbootfahrt über den Pewa See wandern wir gemütlich im leichten Regen 45 Minuten auf einen kleinen Berg mit einem Blick über die 200.000 Einwohnerstadt Pokhara. Oben angekommen sehn wir die handvoll Buddistischer Mönche beim “Gottesdienst”, deren Getrommel uns schon die ganze Zeit begleitet hat. Wir besuchen die bei dem Wetter touristenleere Pagode und machen uns wieder auf den Weg nach Hause. Richtige Männer wie wir nehmen natürlich nicht den vorgeschriebenen Weg und kämpfen uns stattdessen durch das Unterholz und kommen (mal wieder nass bis auf die Knochen) unten im Tal an wo es inzwischen schon dunkel ist :-) Erst dort im Licht des Restaurants, in dem wir Pasta zum Abendessen genießen, sehen wir, dass unsere Schuhe blutüberströmt sind. Ein paar Blutegel haben sich bei uns sattgefuttert. Da sie die Blutgerinnung stoppen und wir ständig weiterbluten hinterlassen wir noch Blutspuren bis wir zuhause angekommen sind. Tut aber nicht weh und ist wohl auch nicht gefährlich.

Was ich momentan so denke

Ich bin total dankbar mit Palan Ramansamy (einem malayischen Missionar) unterwegs zu sein. Er ist hauptsächlich hier um Leiter in den Gemeinden zu schulen und ich bin begeistert von seiner lockeren Art mit der er auf Menschen zu geht und trotzdem kompromisslos ist, wenn es um unser Leben und gerade Leiterschaft in Gemeinden geht. Es ist sehr herausfordernd mit ihm unterwegs zu sein und es tut echt gut.
Ich besuche in letzter Zeit einige kleine Projekte und habe die Gelegenheit viel von der Arbeit hier kennen zu lernen, doch manchmal wünschte ich einfach mal an einem Ort bleiben zu können und wirklich zu helfen. Am liebsten würde ich länger hier sein einfach um die Kids hier zu prägen, für sie da zu sein. Oder um wirklich Beziehungen zu jungen Christen hier im Land aufzubauen und mit ihnen Jüngerschaft zu leben.

Ich wünschte ich könnte möglichst viele junge Menschen aus Deutschland bewegen hier mal ein Jahr zu verbringen und für die Menschen hier da zu sein.

Ich merke aber auch, dass es zwar für so einen Sommereinsatz super ist in solch einem Land zu leben und ich locker auf unseren Luxus verzichten kann. Trotzdem kann ich es mir schwer vorstellen wirklich länger hier zu leben.

Bitte betet weiterhin, für meine Gesundheit, da ich mich noch recht schlapp fühle und dass unser Einsatz hier wirklich ein Segen für uns ist aber wir auch ein Segen sein können. Auch wenn es nur durch kleine Begegnungen geschieht.

Fotos aus Kaireni

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich kein einziges Foto von Tantchen Jutta gemacht habe =(

Busfahren in Nepal

Dienstag 04.08.09

Nachdem ich Morgens eine Runde schwimmen im wunderschönen Pewa See gewesen bin, habe ich mich aufgemacht um einer Familie aus Phils Gemeinde zu helfen. Sie haben einen “Copyshop”. Man kann dort einfach Kopien erstellen lassen oder aber auch handgeschriebene Dokumente abgeben, die dann jemand in den Computer tippt um sie auszudrucken.

Leider hat von den Computern da keiner eine Ahnung und selbst ohne Internet haben sie es geschafft sich eine Menge Viren einzufangen, so dass vieles nicht mehr richtig funktionierte. Irgendwie hat Phil mitbekommen, dass ich mich wohl etwas auskenne mit diesen Maschinchen und ist jetzt nicht nur selbst froh, dass ich ihm weiterhelfen kann, sondern hat mich natürlich auch gleich weiterempfohlen. So saß ich einige Stunden vor diesen Rechnern und habe über eine Modemverbindung mit einem Handy einen Virenscanner heruntergeladen und es in einem typisch nepalesischem Software-Chaos so einigermaßen geschafft die Rechner von Viren zu befreien und den Mitarbeitern zu erklären was sie machen müssen um ihren Virenscanner up to date zu halten (hoffe ich zumindest).

Busfahrt zur Leprakolonie von Tantchen Jutta

Direkt darauf machte ich mich auf den Weg nach Kairene um ein paar Tage bei Tantchen Jutta zu verbringen. Nachdem ich jetzt ja schon so viele Erfahrungen mit dem Busfahren in diesem Teil der Welt gemacht habe, war ich mir sicher, dass das es eine meiner leichtesten Übungen sein sollte dorthin zu kommen wohin ich wollte. Es sind ja schließlich nur ca. 40km.

Kaum fuhren wir los und schon  steckten wir in einem kleinen Stau. Man erklärte mir, dass irgendjemand mal wieder streikt und es sich ein wenig verzögern könnte. Am Telefon sagte mir Jutta, ich solle vielleicht lieber noch eine Nacht zuhause bleiben, da es ja schon ziemlich weit sei und es ja schließlich schon 17h sei. Ich war mir aber sicher, das sei alles kein Problem und wollte trotzdem weiterfahren. Kurz nachdem wir losgefahren sind, fing es dann an zu regnen und mein Platz am Fenster wurde etwas ungemütlich, da direkt neben mir immer mehr Wasser die Wand hinunterlief. Von vorne drückte der Sitz des Vordermanns hart gegen meine Knie und bei jedem Schlagloch (also ca. alle 3,7 Sek) stiess ich mir den Kopf an der Decke an. (Ich glaube Nepalis sind irgendwie kleiner als ich.) Rechts neben mir ein Kerl, der kaum Englisch spricht und daneben mein Rucksack, zwischen den Beinen der Stehenden. Da kann man nur beten, dass am Ende der Fahrt noch genau so viel drin ist wie vorher ;-)

Nach ca 30 Min. Fahrt  stoppt der Bus und stellt sich neben ca 10 weitere Busse, die am Rand der Strasse gehalten haben -”Wegen der Streiks kann der Bus nicht weiterfahren.” Keiner weiss so recht was los ist und draussen im strömenden Regen bildet sich eine Traube aus den Reisenden, die heftig diskutieren. Wärend ich mich noch Frage seit wann bei Streiks Strassen für ausschlieslich Busse blockiert werden obwohl die Fahrer ja weiterfahren wollen,  erklären mir ca 1o Leute gleichzeitig, dass ich mit einem anderen Bus wohl doch weiterkommen könnte.

Nach 10 Minuten Fahrt in dem neuen Bus halten wir wieder und man erklärt mir, dass wohl einer der Reifen ein Loch habe und es ca 1h dauern könnte bis man ihn ausgewechselt hat. Irgendwie scheint das für keinen eine besondere Sache zu sein. Die Frau neben mir stillt gemütlich weiter ihr Kind und jeder bleibt ruhig auf seinem Platz sitzen und wartet ab. Nachdem es inzwischen schon dunkel geworden ist und ich der Einzige mit einer Taschenlampe bin, stehe ich kurz darauf draussen im Regen und leuchte unter den Bus, wo der Assistent des Busfahrers under dem Bus liegt und versucht ihn aufzubocken. Als ich noch bete, dass der Bus ja nicht auf den armen Kerl kracht merke ich, wie ich trotz Regenjacke und Regenschirm (mal wieder) bis auf die Knochen nass werde. Ich wollte ja auch unbedingt im Monsun nach Nepal ;-)

Trotz allem bin ich noch angekommen und hatte so wahrscheinlich die spannendste 40km Fahrt meines Lebens.

Juttas Hof im Paradies

Jetzt wohne ich auf einem kleinen Bauernhof mitten im Nirgendwo. Um hier hin zu kommen geht man ca 20 Min vom Dorf aus durch Felder und in ein kleines Tal. Auf dem Hof wohnen von der Katze bis zum Büffel viele Tiere und eine kleine Gruppe von ehemaligen Leprakranken, die hier von der Landwirtschaft leben. Ganz unverkennbar ist der Einfluss von Tantchen Jutta, die vor ca 40 Jahren als eine der ersten Nepal-Missionarinnen aus Deutschland ausgewandert ist.

Olli (mein Reisepartner) ist schon einen Tag vor mir angekommen und so sind wir nun wieder vereint. Gleich am ersten Morgen waren wir in dem 100m entfernten Fluss baden und hatten dort zwischen den reisenden dreckbraunen Wassermassen viel Spass mit ein paar Kindern, die uns ihr kleines Paradies hier gezeigt haben. (Bilder folgen hoffentlich bald)

Ich bin total froh das alles erleben zu können und genieße die Zeit hier sehr. Ich bin aber leider körperlich immernoch ziemlich platt und hab das Erste mal ein kleines Gefühl von Heimweh nach unseren schönen westlichen Annehmlichkeiten und einem Essen, bei dem ich mir keine Sorgen machen muss, ob es mein Körper diesmal behält :-)

Trotzdem kann ich Gott und allen die mir das hier ermöglichen nur Danke sagen für diese geniale Zeit und für dieses wunderschöne vielfältige Land!

Gemeinde in Nepal

Nachdem es meinem Bauch wieder etwas besser ging, war ich letzten Samstag zum 2. mal hier in einem Gottesdienst.
Palan Ramasmy (ein Missionar aus Malaysia), mit dem wir noch einiges unternehmen werden, hat mich mitgenommen in eine Gemeinde ca 1h ausserhalb Pokharas.

Kaum angekommen wurden wir von vielen dort sehr freundlich mit dem unter Christen verbreiteteten Gruss “Jei Massi”(Gepriesen sei der Messias) willkommen geheißen.  Die Gemeinde besteht hauptsächlich aus Bauern der umliegenden Gegend und nur wenige sprechen Englisch. Mitten unter den Leuten treffe ich eine alte deutsche Missionarin, die schon seit 50 Jahren(!!!) dort in Nepal wohnt und von allen nur noch “Auntie” (Tantchen) genannt wird. Sie fragt mich mit ihrem sympathischen sächsischen Dialekt ob es mir wieder besser geht, da ich ja krank gewesen bin und meint nur “Jaja, das iss ja alles ned  so schlimm. Da brauchsd dir keine Sorgen machen … Jaja, des is scho gut” Ich erahne langsam, warum die Leute sie hier so ins Herz geschlossen haben.

Wir ziehen unsere Schuhe aus und betreten den sehr einfachen Gottesdienstraum der so ca. 150 Leute fasst, die auf dem Teppich am Boden sitzen. Die Frauen Links, die Männer rechts. Vor dem Gottesdienst spreche ich noch mit einem Schuldirektor aus der Gegend, der nur sehr gebrochen Englisch spricht. Er ist seit ca 1 Jahr Christ und zeigt mir stolz, dass der Lobpreisleiter auf der Bühne sein Sohn ist. Palans Übersetzter, hilft bei der Kommunikation noch ein wenig nach und übersetzt mir ganz grob den Ablauf, des Gottesdienstes bis er zur Predigt mit auf die Bühne geht.

Der Lobpreis ist sehr lebendig und die Band macht mit Schlagzeug und Gitarre gut Stimmung. Die Boxen krachen und pfeifen hier und da und irgendwie kann ich mich für die Melodien der Lieder hier in Nepal nicht so ganz begeistern. Aber trotzdem finde ich die Atmosphäre sehr angenehm und die Menschen sehr echt.

Palan erzählt, wie er diese Woche knapp dem Tode entging und forderte die Zuhörer heraus, wirklich jeden Moment ihres Lebens mit Gott zu leben und sein Geschenk der Gnade nicht zu leicht zu nehmen.

Der ganze Gottesdienst kam mir sehr locker vor und Auntie Jutta meinte verschmitzt zu mir: “Jaja, wir sind hier halt ein wenig lebendiger. Das müsst ihr in Deutschland noch lernen”

Die Gemeinden hier in Nepal wachsen sehr schnell und die Leiter schaffen es kaum die Mitglieder in den Gemeinden zu schulen und zu einem Leben mit Jesus im Alltag zu verhelfen. Viele der Menschen sind froh, wenn sie vom Evangelium hören, da der Hinduismus für sie mit viel Druck und unangenehmen Pflichten verbunden ist und bekehren sich schnell zum Christentum. Phil hat uns erzählt, dass mehr als die Hälfte der Bekehrungen auch mit Heilungen verbunden sind. Oft verändert sich aber wenig im Leben der jungen Christen und sie erleben nicht, welch ein Segen es ist sein Leben mit Jesus zu leben. Viele Gemeindeleiter in abgelegenen Dörfern können selbst kaum lesen und man fragt sich manchmal, was sie ihren Mitgliedern so erzählen in ihren Predigten.

Ein grosses Problem sind auch die vielen “Missionare” aus den verschiedensten Sekten, die so leichtes Spiel unter den jungen Christen haben und schnell mit abstrusen Lehren Fuss fassen. So ist uns z.b. ein Taiwanese begenet, der sich selbst für einen der 2 Propheten aus der Offenbarung hält und meint er müsse Nepal vor einer lebensbedrohlichen Gefahr aus China warnen und die Christen weltweit müssten nun für Nepal einstehen … ein sehr charismatischer aber auch sehr verwirrter Mensch, der gerne die wichtigsten Gemeindeleiter Nepals treffen möchte ;-)

Auf der einen Seite tut Gott geniale Dinge und trotzdem müssen sich die Christen hier vielen Herausforderungen stellen. Ich bin sehr froh, zu sehen, wie Menschen wie z.b. Palan und Phil (ein Gemeindeleiter, bei dem wir wohnen) hier damit umgehen. Es ist spannend zu sehen, mit welcher Liebe und mit welcher harten und präzisen Weisheit die Leiter hier vorgehen um darauf zu achten, dass ihre Gemeinden sich gesund entwickeln.

Eine Runde aussetzen

Leider musste ich meine Pläne fürs Wochenende absagen und bin doch nicht mit in das christliche Dorf in den Bergen in der Umgebung von Pokarah gefahren, sondern sitze zuhause mit Magen / Darmproblemen.

Es ist wohl das Schicksal jedes ‘Fernreisenden´, dass so etwas kommt. Ist also nicht weiter tragisch aber trotzdem hoffe ich, dass es bald vorbei sein wird.

So sitze & liege ich viel zuhause rum und hab viel Zeit mit meiner Bibel, anderen Büchern & meinem Mp3 Player ;-)
Ich hoffe, dass ich bald wieder fit bin.

Danke für euer großes Intersse an unserer Tour und eure Gebete, SMS, Anrufe und Emails :-) Das ist eine große Ermutigung